Meine Arbeit kann Sie unterstützen bei:

  • Erschöpfungszustände, Depression, Stress, innerer Druck und Spannungen
  • Selbsterfahrung, Aufarbeitung belastender Erfahrungen
  • Sinnkrisen
  • Vertrauen und Selbstvertrauen
  • Angst und Ängstlichkeit
  • Beziehungen
  • Berufliche Verwirklichung

Meine besonderen Schwerpunkte sind

  • die Arbeit mit frauenspezifischen Themen
  • die Arbeit mit Traumen (Entwicklungstraumen, Traumen nach Unfällen, Schicksalsschlägen  und Erkrankungen
  • die Arbeit mit Menschen, deren Seh- oder Hörsinn beeinträchtigt ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der körperorientierten Therapie wird weniger das Verstehen, als vielmehr die Erfahrung, fokussiert. Diese haben sich im Laufe der individuellen Entwicklungsgeschichte tief unserem Körpergedächtnis eingeprägt und drücken sich z.B. in Haltung, Atmung, in der Art wie wir uns bewegen, wie wir etwas tun oder nichttun, kurz gesagt, in unseren Reaktionsmustern aus. Aber auch unser innerer Kern, unser "Selbst", mit seinem Lebenswillen, seiner Lern - und Begeisterungsfähigkeit, mit seinen Interessen, Sehnsüchten und unserer Beziehungsfähigkeit, ist tief in unserer biologischen Basis verankert. Der Wunsch sich auf individuelle Weise im Leben auszudrücken, sich mit anderen Menschen zu verbinden und nach Erfüllung zu suchen, ist der Grundimpuls des Lebens.

Was ist geschehen, dass es uns phasenweise so schwer fällt aus, im Kontakt zu unserer eigenen Lebendigkeit zu leben?

Um zu verstehen, ist es hilfreich, einmal die Perspektive des Kindes, das Sie einmal waren, einzunehmen und den allzu vernünftigt erklärenden Ton der Erwachsenenperspektive zu verlassen.

Ein Kind ist per se hilflos, unschuldig und existentiell abhängig. Es kann sich noch nicht abgrenzen, sich nicht wehren, nicht weggehen. Es ist noch kein "Ich" und kann weder reflektieren, noch wählen. Es ist angewiesen auf liebevolle und sichere Beziehungen. Es kann noch nicht unterscheiden zwischen Phantasie und Realität und nimmt alle Schwingungen, alle Wahrheiten, alles Atmosphärische seiner Umgebung auf. In einem basalen Sinne heißt Heranwachsen: ausdehnen, anstoßen, lernen, anpassen und den nächsten Schritt tun. "Sich entwickeln" ist im guten Sinne ein Anpassungsprozess. Erst wenn ein Anpassungdruck, der inneres und äußeres Wachstum behindert, besteht, geht das notwendige Gleichgewicht der Kräfte verloren. Und weil ein Kind ein Kind ist, kann es nicht anders als ein "Unvermögen" der Erwachsenen gegen sich selbst zu richten. So entstehen unbewußte Schlussfolgerungen wie " ich bin falsch" oder "wenn ich mich nur genug anstrenge/zurückhalte, wird alles gut". Sie sind die Basis aller Reaktionsmuster.

Nicht immer sind die kindlichen Erfahrungen im Erwachsenenleben gut sichtbar. Oft sind sie für lange Zeit gut kompensiert und verdeckt - auch das ist eine menschliche Fähigkeit. Nur irgendwann ist das Maß voll und die oft zitierte Resilienzfähigkeit aufgebraucht. Er hat dann ein Leben geführt, in dem er besser für andere als für sich sorgen konnte, sie hat nie gelernt nein zu sagen, sie hat alles gegeben, um endlich die Anerkennung zu bekommen, die sie sich immer gewünscht hat, er hat nie erfahren, wie es sich anfühlt, sich fremden Ansprüchen zu widersetzen, sie hat nie erfahren, dass Nähe und Hingabe in einer Beziehung nicht ausgenutzt werden.