Körpertherapie wie ich sie praktiziere, überschreitet die Grenzen des „auf den Körper Hörens“. Mein Bezugsrahmen ist die Skan-Körperarbeit, die ihren Ursprung in der Vegetotherapie Wilhelm Reichs hat. Diese basale Körperarbeit nutzt die Kraft des Lebendigen, die uns alle bewegt und meist hinter muskulärer Panzerung, Fixierungen und Blockaden zurückgehalten wird. Die Arbeit zielt darauf ab, neue Erfahrungen, Wahrnehmungen und Perspektiven zu zulassen, sie im Körper zu etablieren und damit an die eigene ursprüngliche Lebendigkeit anzuknüpfen.

Menschen machen sich aus sehr unterschiedlichen Gründen auf den Weg.

Gemeinsam haben jedoch alle den Wunsch, ein Problem "loszuwerden" und ein leichteres, erfüllenderes und beziehungsreicheres Leben zu leben. 

Für Sie könnte sich das so anfühlen:

  • "ich stecke fest" - Es gibt Lebensumstände und immer wiederkehrende Situationen, die für Sie unbefriedigend sind und die Sie ändern wollen
  • "ich will mich lebendiger fühlen" - Sie haben vieles geschafft in Ihrem Leben, spüren aber auch, dass manches auf der Strecke geblieben ist und sich auf Ihre Gegenwart auswirkt
  • "ich will das loslassen können" - ein Thema von der Lebensmitte bis ins hohe Alter. Es geht um die Dinge, die geschehen sind und die wir nicht mehr ändern können. Trotzdem belasten sie unser Leben und unsere Beziehungen in der Gegenwart
  • "ich will anders damit umgehen" - Ein  Schwerpunkt meiner Arbeit ist der Umgang mit chronischer Erkrankung (Tinnitus, Schmerzen) und Behinderung (der Sinne und des Körpers). Sie kommen zwar gut klar, aber ahnen, dass Sie viel Energie ins Aushalten stecken. Sie akzeptieren, dass die Erkrankung Teil Ihres Lebens ist, aber Sie wollen Ihr Leben nicht davon dominieren lassen

 

 

Themen und Schwerpunkte meiner Arbeit, gewachsen aus beruflicher Erfahrung und persönlicher Geschichte sind - kurz skizziert:

  • Erschöpfungszustände und Sinnkrisen
  • Themen rund ums Muttersein: Mutter zu werden stellt für eine Frau eine besonder Herausforderung dar. Von der körperlichen Symbiose bis hin zur Verantwortung, das Kind  für das  Leben zu befähigen und schließlich loszulassen, ist diese Beziehung eine weites Übungs - und Konfliktfeld. Themen wie Vertrauen, Hingabe, aber auch Abgrenzung, Überforderung, Selbstaufgabe, bewußte und unbewußte Erwartungen an sich und das Kind und unterdrückte Gefühle spielen eine große Rolle
  • Themen der Frauen in der Lebensmitte: in dieser Zeit wird die Endlichkeit des Lebens und die viele vergangene Zeit bewußt. Gleichzeitig beinhaltet diese Zeitspanne oft eine große Freiheit. Die Themen bewegen sich hier zwischen unterdrückter Wut, Resignation und dem Bedürfnis das eigene Leben neu auszuloten und auszukosten
  • Traumata nach Unfällen, Operationen und schweren Erkrankungen im Sinne von "Leben ist mehr als Überleben"
  • Leben mit chronischer Erkrankung oder körperlicher Beeinträchtigung und Behinderung.

Seit 1997 bin ich in eigener Praxis tätig

 Therapeutische Aus-und Weiterbildungen:
 
4-jährige Ausbildung in Vegetotherapie (SkanAkademie HH bei Loil Neidhöfer u Petra Mathes) 2010-2014

 fortlaufende Weiterbildung und Supervision bei Neidhöfer u Mathes

 5-jährige Ausbildung in Grinberg Methode (bei Avi Grinberg) 1996 - 2001

 Akademische Ausbildung:  Studium der Eriehungswissenschaft u Kunst mit 1. u 2. Staatsexamen mit mehrjähriger beruflicher Praxis

 Heilpraktik: seit 2007 Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde eingeschränkt für den Bereich der Psychotherapie ohne Bestallung